Information Liebe Kundin lieber Kunde, seit Wiedereröffnung unseres Salons müssen wir uns an vorgegebene Hygienestandards halten die für Sie von Bedeutung sind. Im Einzelnen sind das….. # Beim betreten des Salons bitte Hände Desinfizieren # Mundschutz tragen PFLICHT # Keine Trockenhaarschnitte möglich # Keine Begleitpersonen mitbringen # Bitte erscheinen Sie pünktlich (nicht allzu früh) um Wartezeiten zu verhindern # Bitte möglichst mit Karte bezahlen # Termine nur telefonisch ausmachen # Mit betreten des Salons stimmen sie unserer erweiteter DSGVO zu # Bitte halten Sie Abstand # Bei Grippeähnlichen Symptomen bitten wir sie Ihren Temin zu verschieben. Bleiben Sie gesund Ihr Team Tröbelsberger
Kunststoffmasken erfüllen Arbeitsschutzstandard nicht Einige Anbieter von Kunststoffmasken bewerben ihre Produkte als anerkannte MundNasen-Bedeckung. Wir haben daher sowohl beim Bayerischen Gesundheitsministerium als auch bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW nachgefragt, ob diese Masken als Mund-Nasen-Bedeckung zulässig sind. Laut Bayerischem Gesundheitsministerium können auch manche Klarsichtmasken aus Kunststoff die Kriterien einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) erfüllen, wenn der Spalt zwischen MNB und Haut nur so groß ist, dass ein bequemes Atmen möglich ist; Visiere und Face-Shields erfüllen diese Eigenschaft nicht. Damit würde das Tragen dieserKunststoffmasken zum Erfüllen der Maskenpflicht im Sinne der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung genügen. Die BGW hingegen verneint die Vergleichbarkeit der Schutzwirkung mit der von textilen Mund-Nasen-Bedeckungen, solange keine aussagekräftigen Daten vorliegen. Daher sind
Kunststoffmasken unter dem Aspekt des Arbeitsschutzes nicht als alternative zu MundNasen-Bedeckungen zugelassen. Dies deckt sich auch mit der Vorgabe der neuen Arbeitsschutzregel des Bundesarbeitsministeriums. Dort werden Mund-NasenBedeckungen definiert als „textile Bekleidungsgegenstände, die mindestens Nase und Mund bedecken und die geeignet sind, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder des Speichel- /Schleim-/Tröpfchenauswurfs deutlich zu reduzieren.“ Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht Immer häufiger werden Friseure vor die Entscheidung gestellt, ob sie Kunden mit einem Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht in ihrem Salon bedienen können oder müssen. Ein entsprechendes Attest mag den Kunden zwar von der öffentlich-rechtlichen Pflicht des Maskentragens befreien, die arbeitsrechtlichen Schutzverpflichtungen und strengere Sicherheitskonzepte eines Unternehmers hebt es aber nicht auf. Das Bedienen von Kunden ohne Maske stellt – außer in den speziellen Fällen gesichtsnaher Dienstleistungen, wo andere Schutzmaßnahmen greifen – einen Verstoß gegen die BGW-Arbeitsschutzstandards dar und bedeutet eine Gefährdung von Mitarbeitern und anderen Kunden. Letzteres könnte ggf. sogar zur zivilrechtlichen Forderung von Schadensersatz führen. Kunden, die mit Verweis auf eine Befreiung von der Maskenpflicht ohne vorherige telefonische Absprache den Salon betreten wollen, sollten daher konsequent zurückgewiesen werden. Vereinzelt berufen sich Kunden auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Das AGG schützt Kunden davor, wegen einer Behinderung benachteiligt zu werden. Im Zusammenhang mit der Maskenpflicht können sich also nur diejenigen auf das AGG berufen, denen das Tragen der Maske wegen einer Behinderung nicht möglich ist. Eine chronische Erkrankung, die den Kunden normalerweise nicht an der gesellschaftlichen Teilhabe hindert, ist nicht mit einer Behinderung gleichzusetzen. Im Einzelfall sollte der Friseurunternehmer abwägen, ob die ausnahmslose Durchsetzung der Maskenpflicht aufgrund der Situation und der Interessen aller Beteiligter insgesamt angemessen erscheint. Eine Hilfestellung hierzu liefert die Antidiskriminierungsstelle des Bundes auf ihrer Website.
Information Liebe Kundin lieber Kunde, seit Wiedereröffnung unseres Salons müssen wir uns an vorgegebene Hygienestandards halten die für Sie von Bedeutung sind. Im Einzelnen sind das….. # Beim betreten des Salons bitte Hände Desinfizieren # Mundschutz tragen PFLICHT # Keine Trockenhaarschnitte möglich # Keine Begleitpersonen mitbringen # Bitte erscheinen Sie pünktlich (nicht allzu früh) um Wartezeiten zu verhindern # Bitte möglichst mit Karte bezahlen # Termine nur telefonisch ausmachen # Mit betreten des Salons stimmen sie unserer erweiteter DSGVO zu # Bitte halten Sie Abstand # Bei Grippeähnlichen Symptomen bitten wir sie Ihren Temin zu verschieben. Bleiben Sie gesund Ihr Team Tröbelsberger
Kunststoffmasken erfüllen Arbeitsschutzstandard nicht Einige Anbieter von Kunststoffmasken bewerben ihre Produkte als anerkannte MundNasen-Bedeckung. Wir haben daher sowohl beim Bayerischen Gesundheitsministerium als auch bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW nachgefragt, ob diese Masken als Mund-Nasen-Bedeckung zulässig sind. Laut Bayerischem Gesundheitsministerium können auch manche Klarsichtmasken aus Kunststoff die Kriterien einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) erfüllen, wenn der Spalt zwischen MNB und Haut nur so groß ist, dass ein bequemes Atmen möglich ist; Visiere und Face-Shields erfüllen diese Eigenschaft nicht. Damit würde das Tragen dieserKunststoffmasken zum Erfüllen der Maskenpflicht im Sinne der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung genügen. Die BGW hingegen verneint die Vergleichbarkeit der Schutzwirkung mit der von textilen Mund-Nasen-Bedeckungen, solange keine aussagekräftigen Daten vorliegen. Daher sind
Kunststoffmasken unter dem Aspekt des Arbeitsschutzes nicht als alternative zu MundNasen-Bedeckungen zugelassen. Dies deckt sich auch mit der Vorgabe der neuen Arbeitsschutzregel des Bundesarbeitsministeriums. Dort werden Mund-NasenBedeckungen definiert als „textile Bekleidungsgegenstände, die mindestens Nase und Mund bedecken und die geeignet sind, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder des Speichel- /Schleim-/Tröpfchenauswurfs deutlich zu reduzieren.“ Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht Immer häufiger werden Friseure vor die Entscheidung gestellt, ob sie Kunden mit einem Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht in ihrem Salon bedienen können oder müssen. Ein entsprechendes Attest mag den Kunden zwar von der öffentlich-rechtlichen Pflicht des Maskentragens befreien, die arbeitsrechtlichen Schutzverpflichtungen und strengere Sicherheitskonzepte eines Unternehmers hebt es aber nicht auf. Das Bedienen von Kunden ohne Maske stellt – außer in den speziellen Fällen gesichtsnaher Dienstleistungen, wo andere Schutzmaßnahmen greifen – einen Verstoß gegen die BGW-Arbeitsschutzstandards dar und bedeutet eine Gefährdung von Mitarbeitern und anderen Kunden. Letzteres könnte ggf. sogar zur zivilrechtlichen Forderung von Schadensersatz führen. Kunden, die mit Verweis auf eine Befreiung von der Maskenpflicht ohne vorherige telefonische Absprache den Salon betreten wollen, sollten daher konsequent zurückgewiesen werden. Vereinzelt berufen sich Kunden auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Das AGG schützt Kunden davor, wegen einer Behinderung benachteiligt zu werden. Im Zusammenhang mit der Maskenpflicht können sich also nur diejenigen auf das AGG berufen, denen das Tragen der Maske wegen einer Behinderung nicht möglich ist. Eine chronische Erkrankung, die den Kunden normalerweise nicht an der gesellschaftlichen Teilhabe hindert, ist nicht mit einer Behinderung gleichzusetzen. Im Einzelfall sollte der Friseurunternehmer abwägen, ob die ausnahmslose Durchsetzung der Maskenpflicht aufgrund der Situation und der Interessen aller Beteiligter insgesamt angemessen erscheint. Eine Hilfestellung hierzu liefert die Antidiskriminierungsstelle des Bundes auf ihrer Website.